Web 2.0 – Ein Schülerprojekt

Spannendes Projekt bei dem eine intensive Reflexion des eigenen medienrelevanten Verhaltens möglich ist.

Social Media - Gruppe Erlangen

Hallo liebe Blog-Leser,

heute möchte ich euch das Projekt

Web 2.0 Web 2.0 (Quelle: http://u.jimdo.com/www67/o/sc5131a6103249f0e/emotion/crop/header.jpg?t=1279201038)

der Beruflichen Schule Wirtschaft in Ravensberg vorstellen, welches im Rahmen das Focus-WettbewerbsWir 2020: Zukunft denken – Verantwortung übernehmen“ durchgeführt wurde.

Die Klasse hat eigens für das Projekt eine Webseite erstellt, auf der verschiedene Informationen zum Projekt, wie z. B. Aufgabenstellung, Ziele und Ergebnisse, archiviert sind.

Die Projektgruppe geht bei der Lösung der Aufgabe sehr methodisch vor und sammelt zunächst für das Projekt relevante Daten mittels Umfragen. Zunächst werden die beliebtesten Sozialen Netzwerke und Kommunikationsdienste ermittelt. Weiterhin wird das Nutzerverhalten der Teilnehmer erforscht, beispielsweise wie oft diese ihre bevorzugten Plattformen besuchen und welche Informationen sie dort preisgeben.

Die beliebtesten Plattformen werden kurz vorgestellt, wobei auch eine kritische Auseinandersetzung mit selbigen erfolgt. Hier werden einerseits die Möglichkeiten und Chancen von Sozialen Netzwerken und Kommunikationsmitteln vorgestellt. Aspekte wie kostenlose und schnelle Kommunikation mit Freunden und der einfache Austausch…

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Schule ZWO null

Hello webbers!

Das Projekt, das ich euch nun vorstelle, heißt  schulezwonull von A. Musolf.

Meiner Meinung nach ist es bereits ein paar Jahre alt, da es 2008 zu den Finalisten des E-Learning Awards Eurelea gehörte.

In jedem Fall lassen sich einige neue Tools und Anwendungen herausziehen. Weiterhin sind innerhalb einer 2-3-click-Reichweite sehr viele hilfreiche externe Tools zu finden.

Die Seite möchte über digitale, webbasierte und kollaborative Anwendungen informieren. Das Design wirkt ein bisschen veraltet, wobei der Aufbau gut an den Bedarf eines Lehrers angepasst ist. Zu vielen Anwendungen wird ein Tutorial als Screencast bereitgestellt.
Einige Anwendungen kommen für den bayerischen Lehrer auf Grund der Sicherheitsbestimmungen nur eingeschränkt in Frage. Hierzu zählen Google-Docs, Dropbox und Klassennetz (dafür gibt es Moodle / mebis). Weiterhin wird die Nutzung von Audio- oder Videomaterial nur in rezeptiver Form vorgestellt hier fehlt der Hinweis auf die Produktion von Videos oder Podcasts.
Folgende Anwendungen finde ich vor dem Hintergrund einer Kollaboration (Web2.0) erwähnenswert:
– mit mind42 oder mindmeister lassen sich kollaborativ mind-mapps erstellen, allerdings müssen sämtliche Teilnehmer einen kostenfreien Account haben
MisterWong zum social bookmarking (auch wenn diese Form doch eher selten zum Einsatz kommt)
– mit ESL-video lassen sich parallel zu einem Video (z.B. Youtube) Fragen stellen, die beantwortet und automatisiert überprüft werden
– googledocs zur gemeinschaftlichen Erstellung oder Hausaufgabenkorrektur
– leider ist das kollaborative-Whiteboard-Tool skrbl.com nicht mehr online, als Alternative habe ich Board800 gefunden, dass allerdings mit Flash alle iOS-Geräte ausschließt, wiederum nur für iOS-Geräte bietet sich BaiBoard an
– eigene Website erstellen mit Jimdo
– eigenes Lerntagebuch bzw. e-Portfolio mit Penzu (das geht mit moodle/mebis a propos auch gut)
Also vor allem wird der Web 2.0 Gedanke hier schön mit einigen Tools vorgestellt. Die Tools, die mittlerweile offline sind oder aus verschiedenen Gründen nicht in Frage kommen lassen sich meist durch Alternativen leicht ersetzen.
Sonnige Grüße
C. Müller und die Kollaborateure

Social Media Teddy

Mit diesem knuffigen Namen wirbt socialmedialernen.com für einen Workshop, der auf ihrer Seite bestellt werden kann. 2 Tage in denen Lehrer, Schüler und/oder auch Eltern alles über die wichtigsten Social Media Seiten erfahren sollen. So werden die Themenfelder Facebook, Whatsapp, Snapchat und Whisper abgearbeitet und deren Gefahren und der sinnvolle Umgang mit ihnen in diesem Workshop erarbeitet. Dafür kommt ein Supervisor an die Schule und bringt für alle Kursteilnehmer ein Hochgeschwindigkeitsinternet mit, sodass die Teilnehmer nur jeweils ein Endgereät (Laptop, PC, Tablet und/oder Smartphone) selbst mitbringen müssen. Die Gruppengröße wird vom Veranstalter klein gehalten und auf 20-25 Teilnehmer begrenzt. Dies soll ermöglichen, das auf jeden Teilnehmer individuell eingegangen werden kann. Buchen kann man den Workshop direkt über die Internetseite von socialmedialernen.com oder über Landesschulamt und der Lehrkräfteakademie HessensLVR-Zentrum für Medien und Bildung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalens oder  beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung

Soviel zur Beschreibung, die ich über dieses Projekt gefunden hab. Was mir etwas Bauchweh bereitet, ist die Tatsache, das a) über die didaktische Vorgehensweise sehr wenig preisgegeben wird. Wir wissen nicht wie der Workshop in etwa aufgezogen wird. Wird es ein reiner Vortrag? Ist er Praxisorientiert? Geschieht es mittels einem Programm oder Software? Die Frage nach der geeigneten Klassenstufe bleibt auch nur Vage beantwortet mit „Sekundarstufe 1“ als Zielgruppe. Ob nun bei der Workshop unterschiedlich abläuft, je nach der unterrichteten Klassenstufe oder ob es ein Einheitskonzept gibt wird ebenfalls nicht verraten. Auch wird damit geworben, dass man auf Lehrer und Eltern besonders eingeht, da diese eine andere Sichtweise und andere Befürchtungen zu dem Thema haben. Wie deren Workshop dann aussieht bleibt jedoch auch im Dunkeln. Über die Kosten erfährt man erstmal auf der Informationsseite nichts, sondern erst nach dem Ausfüllen des Kontaktformulars. Zu guter letzt macht mich der Supervisor etwas stutzig, da dieser kein Pädagoge ist sondern ein Social Media Experte für strategisches Internetmarketing. Ich möchte hier seine Fachkenntnis nicht infrage stellen ohne einen seiner Workshops besucht zu haben, jedoch denke ich, dass jemand, der Kenntnisse für die didaktische Vermittlung besitzt, als Supervisor lieber (Falls dieser nun auf dem Gebiet der Didaktik ebenfalls Ausgebildet ist, fällt der letzte Punkt weg und ich möchte nichts gesagt haben).

Fazit:

Ich weiß nicht genau was ich von dem Programm halten soll. Einerseits wird es anscheinend von den Ministerien von Hessen, NRW und Niedersachsen unterstützt, was auf Seriösität schließen lässt, andererseits geben die erwähnten Punkte Anlass zu Bedenken und lassen das Programm als kleine Wundertüte erscheinen.

Social Media spielerisch kennen lernen

Facebook und Co kennen lernen und damit Medienkompetenz erwerben, ohne sich im Internet zu bewegen – geht das?

Ja, mit einem Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung:

Besonders interessant an diesem Spiel ist die Tatsache, dass es offline ermöglicht, den Nutzen und die Gefahren sozialer Netzwerke differenzierter zu betrachten. Ein Einsatz kommt deshalb auch in Schulen in Frage, ohne gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen zu verstoßen. Interessant ist das analoge Konzept.  Auf diese Weise  kann Medienkompetenz ohne elektronische Medien vermittelt werden, was auch gleichzeitig problematisch geshen werden kann.

Die Autoren des Spiels erklären Näheres dazu in einem Interview. Die Autoren meinen, dass man zwischenmenschliche Beziehungen nicht erklären kann, man muss sie erleben. Daraus resultierte die Idee, ein Spiel zu entwickeln, das in der Lage ist, die Dynamiken in sozialen Netzwerken erfahrbar zu machen ohne das Internet zu nutzen.

Besonders positiv ist die Lizenzierung zu bewerten (siehe unten). Und natürlich, dass das Projekt kollaborativ weiterentwickelt werden kann.

„OER Was bedeutet OER?:
Die Materialien zum Spiel stehen auch in einem offenen Dateiformat zur Verfügung. Um das Spiel im Seminar anwenden zu können, können / müssen Anpassungen vorgenommen werden. Das ist sehr erwünscht, ebenso freuen wir uns über Veröffentlichungen der Änderungen. Falls weitere Aktionskarten ergänzt werden, können die Ideen hier gesammelt werden: Link zu einem Etherpad mit allen bisherigen Aktionskarten.“

Einen neuen Beitrag erstellen

Bloghosting-Dienste

Wenn ihr euch nicht mit der Installation, Einrichtung und regelmäßigen Wartung eines Blogsystems auseinandersetzen wollt und auch keine unbegrenzte Flexibilität braucht was den Blogaufbau, Design und Funktionsumfang betrifft, dann könnt ihr auf einen Online-Bloghosting-Dienst zurückgreifen. Ihr könnt  euch bei solchen Diensten meistens innerhalb weniger Minuten ein eigenes Blog einrichten und dann direkt losbloggen.

Wir haben uns für den kostenlosen Bloghostern WordPress.com entschieden. Am besten meldt ihr euch mal bei verschiedenen kostenlosen Diensten an und testet diese, bevor ihr euch für einen Bloghoster entscheidet. Überprüft, ob es Export-Möglichkeiten bietet, um vielleicht irgendwann einmal zu einem Server-System wechseln zu können, man weiß ja nie. Zudem ist zu empfehlen, keinen kleinen und unbekannten Service zu nutzen. Die Gefahr ist dort einfach größer, dass der Dienst von einem auf den anderen Tag plötzlich eingestellt wird und all eure Beiträge und Kommentare dann weg sind.

Anmeldung:

Die Anmeldung in WordPress geht relativ einfach. Wir haben hier für euch mal den Ablauf dokumentiert.

 

1. Nachdem ihr auf wordpress.com gegangen seid, erscheint folgende Maske. Hier könnt müsst ihr eine E-mail Adresse angeben, euch einen Benutzernamen aussuchen und ein Passwort wählen.

Screenshotanmeldung

2. Auf der gleichen Seite müsst ihr dann etwas nach unten scrollen.  Hier könnt ihr wählen, ob ihr die kostenlose oder kostenpflichtige Version wählt.

Anmeldung2

3. Nach nochmaligen runterscrollen müsst ihr nochmal auf einen Button drücken, wo ihr eure Wahl über kostenlos oder kostenpflichtig bestätigt.

Anmeldung3

 

4. Danach gelangt ihr auf die nächste Seite. Hier könnt ihr euerem Blog einen Titel geben oder die Sprache des Blogs eingeben.

Anmeldung4

 

5. Auf der nächsten Seite könnt ihr euren zukünftigen Blog inhaltlich Themen zuordnen, damit er von Interessierten leichter gefunden werden kann.

Anmeldung5

6. Anschließend kann man ein Design für seinen Blog auswählen.

Anmeldung6

7. Auf der folgenden Seite wird man gefragt, ob man seinen Blog mit sozialen Medien dauerhaft verbinden möchte. D.h., dass sobald ich einen neuen Blogeintrag veröffentliche, dies sofort auf den gewählten sozialen Medien angezeigt wird.

Anmeldung7

8. Nun ist es fast geschafft, auf der folgenden Seite kann man schon seinen ersten Post erstellen.

Anmeldung8

9. Zu guter letzt wird man nun aufgefordert, auf seiner angegebenen E-Mail Adresse eine eingehende Mail zu bestätigen, um die eingegebenen Anmeldedaten zu verifizieren.

 

Nun könnt ihr mit dem Bloggen loslegen.

 

Dazu klickt man links auf das Symbol Posts und kann hier entweder einen neuen Beitrag schreiben oder man verändert einen bereits bestehenden Beitrag. Für neue Posts könnt ihr hier auch einen Titel geben.

Neuer Post

Formatierungsmöglichkeiten findet man wie ihr sehen könnt oberhalb des Textfeldes. Neben den aus Word bekannten Formatierungsmöglichkeiten wie Fettdruck oder Kursivschrift kann man außerdem

  • den Beitrag zusätzlich in anderen sozialen Netzwerken veröffentlichen
  • die Sichtbarkeit im Netz festlegen
  • aus verschiedene Formaten auswählen
  • den Beitrag einer Kategorie zuordnen
  • und mit Tags versehen

Artikel schreiben und Blog einrichten

Es empfiehlt sich, dass ihr mindestens eine Hand voll Artikel in eurem Blog veröffentlicht, bevor ihr jemandem von dem Blog erzählt. Die meisten Leute besuchen ungerne Webseiten ohne Inhalt. Beindrucken könnt ihr mit einer Baustellen-Webseite ohne Inhalte niemanden, mit interessanten Artikeln aber schon.

Eine Blogroll einrichten

Ihr solltet in eurem neuen Blog schon mal eine Blogroll einrichten, damit eure Leser sehen, welche Blogs ihr denn so lest. Dies dient vielen zur schnellen Einschätzung des Blogs und eurer Interessen, außerdem erkennt euch vielleicht jemand, weil ihr in einem verlinkten Blog evtl. schon öfter interessante Kommentare hinterlassen habt. Die Blogger der verlinkten Blogs erkennen, dass jemand auf sie verlinkt hat, damit macht ihr also auch auf euren Blog indirekt aufmerksam. Für den Anfang reicht es sicherlich, etwa 5-10 Blogs zu listen, mehr schadet aber auch nicht.

In WordPress funktioniert das folgendermaßen:

 

Das Kommentar-System konfigurieren

Ihr wollt wahrscheinlich, dass Besucher eure Artikel auch kommentieren. In den meisten Blogsystemen kann man Kommentare so konfigurieren, dass sich ein Besucher einmalig registrieren muss, bevor er kommentieren kann. Das hat den Vorteil, dass Kommentar-Spam vermieden wird.
Es hat aber einen entscheidenden Nachteil: die wenigsten Blogleser registrieren sich bei Blogs, um kommentieren zu können, stattdessen werden sie enttäuscht im Web weiterziehen, wenn sie sehen, dass Kommentare nur registrierten Nutzern vorbehalten sind. Man darf das nicht mit Webforen vergleichen: i.d.R. sind Leute nicht in mehr als 5 Webforen aktiv. Es werden aber sehr viel mehr Blogs besucht, und man kann den Besuchern nicht zumuten, sich in 30, 50, 100 oder sogar noch mehr Blogs zu registrieren und jedes mal anzumelden, nur um einen Artikel zu kommentieren. Daher solltet ihr das den Lesern zuliebe  nicht machen.

Die meisten Blogsysteme bieten die Möglichkeit, dass jeder Kommentar  moderiert und freigeschalten werden muss, bevor er auf eurem Blog erscheint. Das kann sinnvoll sein, ihr solltet dann aber mindestens einmal täglich die Kommentare prüfen und freischalten, ansonsten sind die Besucher schnell enttäuscht, weil ihr Kommentar nicht erscheint. Lebendiger und aktueller wirkt ein Kommentarsystem, wenn Kommentare direkt und ohne Moderation erscheinen, allerdings können dabei dann auch unerwünschte Kommentare durchkommen, die ihr im Nachhinein löschen müsst. Ob man Kommentare vor der Freischaltung moderiert, hängt auch vom Blogthema und Blogtyp ab.

Die Konfiguration funktioniert in WordPress so:

 

Impressum, Kontakt und About-Seite einrichten

Erstellt eine Seite , wo ihr eure komplette Anschrift und E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular anbietet. Außerdem könnt ihr euch euren Lesern vorstellen, zur Leserbindung wirkt sich auch ein Foto positiv aus, muss aber nicht sein.
Orientiert euch an anderen erfolgreichen Blogs, wie das dort so umgesetzt wird.

Wenn ihr lieber ein anonymes Blog eröffnen wollt, z.B. weil ihr Agenten bei der NSA seid und Insiderinformationen bloggen möchtet, dann lasst diesen Punkt natürlich besser weg.

Blog testen

Bevor ihr jetzt dann dazu übergeht, die ersten Leute auf euer neues Blog aufmerksam zu machen, solltet ihr den Blog testen. Vor allem, ob das Kommentieren klappt.  Es wäre doch schade, wenn die ersten Besucher kommen und eure Artikel kommentieren möchten, aber irgendwas dabei nicht funktioniert und sie enttäuscht wieder abziehen.